Der Begriff „bouldern“ kommt von der englischen Übersetzung „Felsblock“ und bedeutet so viel wie freies Klettern ohne Gurt oder Seil an Felsblöcken, Felswänden oder künstlichen Wänden. Man bewegt sich jedoch immer in Absprunghöhe. Man kann hier horizontal, aber auch vertikal klettern. Entdeckt wurde diese Technik des Kletterns um 1900,  ausgehend von den französischen Alpen.

Bouldern erfreut sich immer größerer Beliebtheit und eignet sich für Menschen die Körper und Geist trainieren wollen. Diese Sportart ist eine optimale Mischung aus Kraft und Ausdauertraining. Im Gegensatz zum klassischen Klettern steht hier jedoch das Krafttraining an erster Stelle.  
Bei Kindern fördert es die Konzentrationsfähigkeit und die Muskelkraft.

Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird gelernt. Daneben lernen die Kinder auch sich ihre Kraft einzuteilen und mit ihren Reserven zu haushalten.
Die Körperspannung und die Entwicklung Kraft werden verbessert. Ebenso können die motorischen Fähigkeiten und das Gleichgewichtsgefühl in der Kindheit noch sehr einfach ausgebaut werden. Dazu eignet sich diese Anlage ausgezeichnet!

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade. Unsere Anlage ist für Einsteiger, bzw. für Menschen zum Krafttraining konstruiert.

Da es bei dieser Art des Kletterns keine Sicherung gibt, wird in der Regel bei höherem Schwierigkeitsgrad die Hilfe eines so genannten Spotters (Abstützer, Sicherer)  in Anspruch genommen. Dieser soll zum Beispiel bei starken Überhängen, den Fall des Kletternden mit den Händen steuern, um ihn in eine aufrechte Position zu drehen, die eine Landung auf den Füßen ermöglicht. Ziel ist es dabei nicht, den Kletterer „aufzufangen“, sondern ein unkontrolliertes Aufschlagen von Rücken und Kopf auf den Boden zu verhindern. Bei unserer Anlage gibt es eine sehr gute und eigens dafür konstruierte Fallschutzmatte, dadurch kann auf den Spotter verzichtet werden.


Art des Kletterns: Querklettern